Mika Wolter
Ich bin noch da — Cover
Roman · erscheint bald

Ich bin noch da

Ein Roman von Mika Wolter

Eine Liebe, die am Rand beginnt.
Und die Geschichte vom Mut, zu bleiben.

In einer regennassen Nacht in Tokio sucht Felix nur ein Motiv für seine Kamera. Was er auf einer Brücke über dem schwarzen Wasser findet, ist eine junge Frau, die mit dem Leben schon fast abgeschlossen hat.

Er müsste weitergehen. Es geht ihn nichts an.
Er bleibt trotzdem.


Kein Rettungsroman, keine einfache Romanze: ein psychologisch genauer Liebes- und Familienroman über Schuld und Verschweigen, und über die Frage, die bleibt, wenn zwei Menschen einander gefunden haben. Nicht: Kriegen sie sich? Sondern: Hält es?
111.000Wörter
410Seiten
55Kapitel
1Brücke

Das Buch

Zwei Menschen am Rand. Eine Liebe, die bleibt.

Klappentext

In einer regennassen Nacht in Tokio sucht Felix nur ein Motiv für seine Kamera. Was er auf einer Brücke über dem schwarzen Wasser findet, ist eine junge Frau, die mit dem Leben schon fast abgeschlossen hat.

Er müsste weitergehen. Es geht ihn nichts an. Er bleibt trotzdem.

Kaede stößt ihn weg, mit jeder Faser. Sie ist scharf wie eine Klinge, verschlossen wie eine zugefallene Tür, und sie glaubt längst nicht mehr daran, dass irgendjemand bleibt. Am wenigsten für sie.

Doch Felix geht nicht. Er drängt nicht, er rettet nicht, er ist einfach da. Und gegen allen Widerstand, gegen ihren Spott und ihre Angst, wächst zwischen ihnen etwas, das keiner von beiden mehr aufhalten kann.

Zwischen leuchtend roten Schreintoren, dampfenden Quellen und der stillen Weite einer Reise quer durch Japan verlieben sich zwei Menschen, die nichts härter gelernt haben als das Alleinsein und plötzlich alles zu verlieren haben.

Denn Felix hat ein anderes Leben, das auf ihn wartet. Kaede trägt Narben, die kein Blick heilt. Und je näher sie sich kommen, desto unausweichlicher wird die Frage, die zwischen jedem Lächeln, jeder Berührung, jedem Abschied steht:

Was, wenn das, woran man sich endlich festhält, genau das ist, was man wieder loslassen muss?


Worum es wirklich geht

„Ich bin noch da" ist kein Rettungsroman. Felix kann nicht retten, und Kaede will nicht gerettet werden. Was zwischen ihnen entsteht, wächst langsamer und hält länger: geteilte Mahlzeiten, geliehene Worte, sechs Wochen Anwesenheit ohne Bedingungen.

Und der Roman erzählt, was Liebesgeschichten meist auslassen: den Preis. Einen Mann zwischen zwei Wahrheiten. Eine Frau, die sich ihr Leben Stück für Stück selbst zurückholt. Niemand darf das für sie tun. Eine betrogene Partnerin mit eigener Stimme und eigenem Recht. Und in Japan eine Familie, deren Schweigen vier Jahre alt ist.

Der Gegner in diesem Roman ist keine Person — er ist eine Haltung. Und jeder zahlt.


Für wen ist dieses Buch?

Für alle, die leise Geschichten den lauten vorziehen — die eine Liebesgeschichte nicht an großen Gesten messen, sondern an Ehrlichkeit. An Dramatik fehlt es hier nicht: Sie spielt sich nur nicht auf offener Bühne ab, sondern in Küchen, an Brücken, in Sätzen, die fast nicht gesagt worden wären. Für Leserinnen und Leser, die langsam wachsende Beziehungen lieben, Figuren mit Rissen und eine Nähe, die man sich erst verdienen muss.

Für alle, die Japan lieben oder es kennenlernen wollen — nicht aus dem Reiseführer, sondern über Gerüche, Gesten und die kleinen Dinge zwischen zwei Menschen aus verschiedenen Welten.

Und für alle, die wissen, dass es manchmal reicht, wenn jemand einfach bleibt. Das Buch beginnt im Dunkeln und führt ins Licht. Wer emotionale Tiefe, Zwischentöne und ein Ende sucht, das Hoffnung nicht verspricht, sondern verdient, ist hier genau richtig.

Einordnung

Psychologisch genauer Liebes- und Familienroman · Gegenwart · Deutschland und Japan · 55 Kapitel, rund 111.000 Wörter

Der Roman berührt Suizid und seelische Krisen — behutsam erzählt, ohne Voyeurismus, mit einem hoffnungsvollen Bogen.

Leseprobe

Noch nicht verfügbar.


Die Leseprobe erscheint, sobald die Endversion des Romans fertiggestellt ist.

Der Text befindet sich gerade im letzten Feinschliff. Ich möchte die ersten Kapitel erst dann veröffentlichen, wenn sie so dastehen, wie sie im Buch stehen werden, und nicht in einer Fassung, die ich nächste Woche wieder ändere.

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Über mich

Mika Wolter ist ein Pseudonym. Was darunter liegt, ist ein Jahr voller Notizen, geschrieben in der Dunkelheit.

Wie dieses Buch entstand

Dieses Buch begann nicht am Schreibtisch. Es begann nachts, unter der Bettdecke, mit einem viel zu hellen Handydisplay und dem Gedanken: Das muss ich festhalten, sonst ist es morgen weg.

Ein Jahr lang habe ich geträumt und Notizen gemacht, unzählige. Dann sechs Monate Ideen gesammelt und recherchiert. Dann vier Monate geschrieben.

Drumherum entstand ein Apparat, von dem ich anfangs nicht ahnte, dass man ihn brauchen würde: 110 Seiten Charakter-, Kulissen-, Heilungs- und Emotionsbögen und ein Motivregister mit mehr als neunzig Motiven, Chiffren und Easter Eggs, von denen einige vermutlich erst beim zweiten Lesen zu finden sind.

Es gab viele Tränen auf diesem Weg. Nicht alle waren meine. Die meisten entstanden beim Lesen der fertigen Kapitel. Nicht, weil sie schlecht gewesen wären, sondern weil sie Gefühle ausgelöst haben. Ehrlich gesagt: Genau dafür war das alles.

Und es gab Ermutigung, von vielen, auch von Menschen, bei denen ich es nie vermutet hätte. Vielleicht ist das die schönste Nebenwirkung eines Buches: Man erfährt, wer einem etwas zutraut.

Am Ende bereue ich nichts.

Ein Detail, das niemand finden muss

Die Heldin heißt Kaede Hashimoto und lebt in Fukagawa. Was ihr Vorname auf Deutsch bedeutet, erfährt der Leser erst in Kapitel 39. Geschrieben wird er 楓, ein Zeichen aus zwei Bausteinen: 木, der Baum, und 風, der Wind. Hashimoto heißt wörtlich „der Fuß der Brücke". Fukagawa heißt „der tiefe Fluss".

Ihr ganzer Name ist die Szene, in der alles beginnt: der Baum im Wind am Fuße der Brücke über dem tiefen Fluss.

Im Buch wird das nirgends erklärt. Wer es findet, hat es verdient.

Ein Zufall, den ich nicht erfunden habe

Im Stammbaum meiner Frau steht ein Mann namens Heinrich Werkmeister. Geboren 1883 im Bergischen Land, Cellist. 1907 empfahl ihn Kaiser Wilhelm II. dem japanischen Tennō. Er sollte helfen, dort ein modernes Musikleben aufzubauen. Er ging. Er blieb.

Über hundert Jahre später sitzt in derselben Gegend jemand nachts unter der Bettdecke und schreibt einen Roman über einen Deutschen, der nach Japan reist und dort etwas findet, das er nicht gesucht hat.

Ich habe ihn nicht gesucht. Er stand einfach da, in einem Familienstammbaum, während ich an diesem Buch schrieb.

Die Band, die es wirklich gibt

In Kapitel 52 nimmt Felix Kaede mit auf ihr erstes Konzert. Die Band, die an diesem Abend spielt, heißt OUR PROMISE — und sie ist nicht erfunden. Es gibt sie, es gibt die Songs, und es gibt diese Hallen, in denen Fremde einander tragen, ohne sich zu kennen.

OUR PROMISE haben ihrem Auftritt in diesem Roman zugestimmt. Dafür danke ich ihnen. Wer hören will, wie dieser Abend geklungen hat: our-promise.com

Hanko-Siegel Mika Wolter
Mika Wolter

Kontakt

Der Roman ist fertig und sucht seinen Weg zu den Lesern.

Status

Das Manuskript ist abgeschlossen: 55 Kapitel, rund 111.000 Wörter. Es befindet sich derzeit im Lektorat. Verlage und Agenturen erhalten auf Anfrage gern das Exposé und das vollständige Manuskript.

Schreib mir

kontakt@mika-wolter.com

Für Leserinnen und Leser, Verlage, Agenturen, und für alle, die wissen wollen, wann es losgeht.

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